Infoveranstaltung zur Bergführerausbildung

24. April 2019 in Admont

Der steiermärkische Berg- und Schiführerverband informiert über das Berufsbild der österreichischen Berg- und Schiführer sowie über die Aufnahmekriterien zur Aufnahmeprüfung.

Klettersteig wieder begehbar

Liebe Klettersteiggeher!

Der Steiermärkische Berg- und Schiführerverband hat mit finanzieller Unterstützung der Marktgemeinde Stainach-Pürgg und dem Tourismusverband Stainach-Pürgg den Klettersteig durch die Burgstallwand im April 2019 saniert. Damit ist der Klettersteig wieder begehbar. Die Begehungen erfolgen auf eigene Gefahr. Bitte achtet darauf, dass ihr auf am Klettersteig keinen Steinschlag auslöst, da sich darunter mehrere Kletterrouten befinden. Der Klettersteig ist als leicht einzustufen - Schwierigkeitsbewertung A und B.

 

Klettersteigregeln beachten!

► Vollständige, normgerechte Ausrüstung verwenden: Gurt, Klettersteigset und Helm!
► Bei Gewittergefahr nicht einsteigen!
► Drahtseil und Verankerungen kritisch prüfen! Bei Schäden bitte an steiermark@bergfuehrer.at melden
► Partnercheck am Einstieg!
► Ausreichende Abstände einhalten!
► Klare Absprache beim Überholen!
► Achtung Steinschlag!
► Natur und Umwelt respektieren!

 

Bergführerfortbildung Juni 2019

Leiten und Führen

Führung bedeutet das Handeln aller beteiligten Personen auf die gemeinsame Bergaktivität
auszurichten. Wie beeinflusst ein optimales Führungsverhalten die Sicherheit auf der Tour und
steigert dabei zugleich die Zufriedenheit der Gäste?

Aktuelles

Wissen über Lawinen nun UNESCO-Erbe

Das „Wissen im Umgang mit Lawinengefahr“ ist am Donnerstag bei der Tagung des zwischenstaatlichen UNESCO-Komitees auf Mauritius auf die Repräsentative Liste des Immateriellen Kulturerbes der Menschheit aufgenommen worden. Die erfolgreiche gemeinsame Einreichung mit der Schweiz ist die fünfte Eintragung mit Österreich-Bezug.

Vertreter des Österreichischen Alpenvereins, des Österreichischen Berg- und Skiführerverbands sowie der Österreichischen Lawinenkommissionen haben gemeinsam mit Schweizer Verbänden und Institutionen die Kandidatur erarbeitet. Sie betont die gemeinschaftlichen und identitätsstiftenden Elemente im Umgang mit dieser Naturgefahr.

„Die Vermittlung dieses Erfahrungswissens geschah jahrhundertelang mündlich von einer Generation zur nächsten und manifestierte sich u. a. in Bauernregeln. Schriftlich dokumentiert wurden seit dem 17. Jahrhundert vor allem Schadenslawinen. Die entsprechenden Dokumente werden in Vorarlberg noch heute in den Schulen verwendet, um Kinder für die Lawinengefahr zu sensibilisieren“, heißt es dazu seitens der österreichischen UNESCO-Kommission.

+43 512 20 65 67